MATURA 1985

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ABIZEITUNG 1985 gescannt von Tommi

A STRASSBOURG ET RETOUR

 

Ein Wochenende im Okt. 83 sollte ein unvergessliches Ereignis für den frz. LK unter der Leitung von Herrn Otto Johannes Huber werden.

Samstagmorgen 6.00 Uhr, 6.10, 6.20, 6.30, alle da, wer fehlt? OTTO!!! Wie sollte es anders sein. Er hörte wieder einmal den Wecker nicht. 20 km weiter Günzburg, hier sollte das zweite Auto mit Chauffeur Susi Kober auf uns treffen. Wo war noch mal der Treffpunkt? 5 Leute im Auto, 5 verschiedene Treffpunkte. Schließlich kreuzen sich doch zufällig die Wege. Gesucht – gefunden.

Endlich geht’s los, Straßburg, nous venons. Wer nun annimmt, es wäre eine ruhige, gemütliche Überfahrt geworden, c’est qui se trompe. Wir blicken wieder in Otto’s Polo. Gleichzeitig überholte er einen Omnibus, wobei er zum Steuern den Elenbogen verwendete und unterhielt sich mit Oli über ein neues Stück „Antigone“ von Sophokles, das er einstudieren wollte sowie über die griechische Philosophie.

Trotzdem gegen 11.00 Uhr waren wir alle heil in Straßburg angekommen. Nun ging es Schlag auf Schlag. Oberstudienrat Otto Huber hatte ein volles Programm, wenn auch improvisiert. Zuerst ging es ins Syndicat d’initiative, wo wir mit Broschüren und Stadtplänen von Straßburg versorgt wurden. Dann in eine Buchhandlung, gleich war die Verbindung zum Schulalltag wieder hergestellt, denn Micro Robert und Nouveau Bescherelle standen auf der Einkaufsliste. Während Otto noch weiter um eine Preisermäßigung der Bücher kämpfte, waren wir bereits im benachbarten Kaffee verschwunden.

Die Bekanntschaft mit Nourelhak, ein Anglistik-Student, verdanken wir vor allem Tommy, der, wenn auch in der Schule nicht der Stärkste, so doch der sprachfreudigste unter uns war. Nourelhak besorgte uns Karten für die Mensa und zeigte uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt einschließlich seines kleinen Zimmers, in das er uns zum Kaffee einlud.

Straßburg bei Nacht blieb uns verwehrt, wir waren alle viel zu müde und froh, als es ins Bett ging. Schließlich mussten wir am nächsten Tag wieder früh raus.

Nach dem schnellen petit déjeuner ging es zur Kathedrale. Otto zeigte, dass er über Deutsch und Französisch hinaus noch weitere Kenntnisse besitzt und erklärte uns das gothische Bauwerk. Nun ging es hinaus auf’s elsäßische Land und „in die elsäßische Küche“. Dort konnte ein jeder die Spezialität des Elsaß genießen.

Bevor wir die unausweichliche Heimreise antraten, mussten natürlich die elsäßischen Weine  

gekostet und teilweise gekauft werden. Während de Heimfahrt prüfte Otto noch, ob wir denn schon alle die Hausaufgabe für den kommenden Montag gemacht hätten, und ermahnte uns, nicht unvorbereitet im Unterricht zu erscheinen!!!

Abschließend sei gesagt, dass die Idee des frz. LK’s Schule machen sollte. Der zusammengewürfelte Haufen aus verschiedenen Klassen, ja aus verschiedenen Schulen wurde ein Kurs; man lernte sich viel schneller kennen, als es im herkömmlichen Schulablauf möglich gewesen wäre. Leider scheitern solche Ideen und Gedanken meist am Lehrkörper, der all zu oft nicht bereit ist, sich außerschulisch um die Schüler zu kümmern. Hier sei noch einmal ein DANKESCHÖN gerichtet an den ausgeschiedenen Oberstudienrat, an unseren Otto.

MERCI BEAUCOUP!

von Oli

 

Aber das Schärfste kommt erst 25 Jahre später!!!

Der nette junge Mann, mit dem sich Otto und der Kurs angefreundet haben, hat uns im Internet gefunden! Hier ein aktuelles Bild:

Er schreibt:

"I found the site when I was navigating the Internet and looking for articles regarding my cafe and interviews I had with journalists.  I was extremely surprised to see the pictures that are more then 25 years old with great memories of a few days in Strasbourg and its regions with the whole group. When the group left, I felt loneliness in my studio where we had discussions about various subjects of culture and history. Such history, believe me, has not changed a bit as we remain the same humans, sharing the same vision of fraternity and friendship. I would be very delighted to get contacts of everyone to relive once again what we lived together in times of youth and innocence. It would be great to meet again with your professor and may be take a trip to my country of origin, Morocco.
I would let you go with the task of finding the old friends with their email address, address and phone number.
 I would like to thank you for the memories you made me relive and appreciate your help in getting me in touch with everyone.

Prière de bien vouloir me renseigner sur le groupe nom et prénoms de tous ceux qui ont passé chez moi à Strasbourg en 1983 j'ai gardé un bon souvenir avec le groupe et son professeur Otto Huber ainsi que Tommy.
Je suis ému de me voir dans les photos entouré de ces étudiants allemands auquels j'avais et j'ai tjrs du respect. Je remercie celui ou celle qui me répond à mon E-mail
Merci Merci et Mille Merci Tommy

Nourelhak ERROUSSAFI

+21261319097,

Wer ihm schreiben möchte: casablancanour@gmail.com

 

 











 

 

Copyright © Matura 1985
Stand: 18.11.09